Huckingen liegt im Stadtbezirk Süd von Duisburg, dem grünen und gehobenen Teil der Stadt am rechten Rheinufer, und zählt zum 31.12.2025 amtlich 10.006 Einwohner (Stadt Duisburg, Melderegister). Rund um den historischen Angerland-Dorfkern mit der Kirche St. Peter und Paul reicht das Gebiet über die Werkssiedlung Ungelsheim bis zu den Rheindörfern Hüttenheim, Mündelheim und Serm. Die Angebotspreise gehören hier zu den höchsten in ganz Duisburg, entsprechend genau schaut jeder auf Lage, Zustand und eine realistische Preisfindung. Wer im Duisburger Süden verkaufen oder kaufen möchte, braucht einen Partner, der die einzelnen Ortsteile und ihre Preisunterschiede kennt, und wir sind in Duisburg-Huckingen und Umgebung regelmäßig vor Ort.
Historischer Angerland-Dorfkern rund um die Kirche St. Peter und Paul, erstmals 1193 urkundlich erwähnt. Heute mischen sich der alte Dorfkern, Geschosswohnungsbau und ruhige Einfamilienhaus-Straßen. Die Nähe zu den Hüttenwerken Krupp Mannesmann prägt den Ortsteil ebenso wie die Angebotspreise, die zu den höchsten in Duisburg zählen.
Der Ortsteil verdankt Namen und Entstehung dem Hüttenwerk am Rhein, heute die Hüttenwerke Krupp Mannesmann. Rund um die Werkssiedlung liegt kompakter Wohnbestand, die Straßenbahnlinie 903 der DVG endet hier am Mannesmann Tor 2. Ein kleiner, rheinnaher Ortsteil mit direktem Bezug zur Duisburger Stahlgeschichte.
Altes rechtsrheinisches Bauern- und ehemaliges Fischerdorf in einem weiten Rheinbogen, geschützt durch den Rheindeich, mit der romanischen Pfarrkirche St. Dionysius. Zu Mündelheim zählen statistisch auch die Ortslagen Serm, Ehingen und Rheinheim, die bis heute ihren dörflichen Charakter behalten haben. Dörfliche Ruhe und Einfamilienhaus-Lagen prägen diesen äußersten Süden Duisburgs.
Amtliche Einwohnerzahlen je Ortsteil zum Stichtag 31.12.2025, Stadt Duisburg (Einwohnerstatistik und Melderegister, Open-Data-Portal opendata-duisburg.de, Datei EWo2025): Huckingen 10.006, Hüttenheim 3.460, Ungelsheim 2.928, Mündelheim 6.205. Serm wird statistisch zu Mündelheim gezählt und nicht als eigener Ortsteil ausgewiesen.
Der Duisburger Süden war über Jahrhunderte bäuerlich und rechtsrheinisch geprägt. Huckingen wurde 1193 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs VI. erstmals erwähnt; Mündelheim ist bereits für den 4. Mai 947 als Mundulingheim belegt, als König Otto I. den Ort dem Stift Gandersheim übertrug, und Serm wird 1072 erstmals genannt. Diese Dörfer gehörten bis 1929 zum bergischen Amt Angermund im Herzogtum Berg und kamen am 1. August 1929 zu Duisburg. Bis heute prägen die alten Ortskerne den ländlichen Charakter, etwa mit der Kirche St. Peter und Paul in Huckingen und der romanischen Pfarrkirche St. Dionysius (um 1220 bis 1230) in Mündelheim.
Den zweiten Prägestempel setzte die Industrie: In Huckingen und Hüttenheim wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts Stahl produziert, heute durch die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM), die 2025 knapp 3.000 Mitarbeiter beschäftigten. Für ihre Beschäftigten entstand ab 1953 die Mannesmann-Werkssiedlung Ungelsheim, eine grüne Gartenstadt aus Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 14. September 1959 als eigener Ortsteil ausgewiesen wurde und damit zu Duisburgs jüngsten Stadtteilen zählt. Heute ist der Duisburger Süden eine gefragte, grüne Wohnlage aus historischen Dorfkernen, ruhigen Werkssiedlungen und Einfamilienhaus-Quartieren am Rhein; die Angebotspreise zählen zu den höchsten in Duisburg.
| Lage | Häuser Ø €/m² | Wohnungen Ø €/m² |
|---|---|---|
| Huckingen | 4.119 | 3.091 |
| Duisburg gesamt | 2.826 | 2.006 |
Angebotspreise in Euro/m², Quelle immowelt: Huckingen Stand Juli 2026 (Häuser rund 4.119, Wohnungen rund 3.091), Duisburg gesamt Stand April 2026 (Häuser rund 2.826, Wohnungen rund 2.006). Es handelt sich um durchschnittliche Inseratspreise aus Immobilienportalen, lagen-, zustands- und stichtagsabhängig. Angebotspreise sind keine Kaufpreise, sie geben nicht die tatsächlich erzielten Verkaufspreise wieder. Engel & Völkers weist für Huckingen etwas niedrigere Werte aus (Häuser rund 3.876, Wohnungen rund 2.748, Stand 02.06.2026). Mit rund 4.119 Euro/m² beim Haus und 3.091 Euro/m² bei der Wohnung liegen die Angebotspreise in Huckingen klar über dem Duisburger Durchschnitt und zählen laut immowelt zu den höchsten der Stadt; maßgeblich für eine belastbare Bewertung sind die amtlichen Bodenrichtwerte des Gutachterausschusses der Stadt Duisburg (BORIS NRW).
| Amtlicher Bodenrichtwert (Beispielzonen) | Nutzung | Wert |
|---|---|---|
| Mannesmann-Siedlung Ungelsheim (Ein- und Zweifamilienhauslage) | Ein- und Zweifamilienhäuser | 350 €/m² |
| Meister-Arenz-Straße, Huckingen (Geschosswohnungsbau) | Mehrfamilienhäuser | 280 €/m² |
Quelle: BORIS NRW (amtliche Bodenrichtwerte, Gutachterausschuss Stadt Duisburg), Stichtag 01.01.2026, abgefragt am 17.07.2026. Mit denselben amtlichen Daten rechnet unsere kostenlose Online-Bewertung.
Mit dem Auto ist der Duisburger Süden über die A59 (Anschlussstellen Duisburg-Großenbaum und Duisburg-Buchholz) sowie über das 2012 eröffnete Autobahnkreuz Duisburg-Süd angebunden, an dem A59 und A524 zusammentreffen; die A524 führt mit der Anschlussstelle Duisburg-Huckingen direkt an die Düsseldorfer Landstraße, die B288 quert über die Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke ans linke Rheinufer. Einen eigenen Bahnhof hat Huckingen nicht: Die S-Bahn-Linie S1 (Dortmund über Duisburg Hauptbahnhof nach Düsseldorf und Solingen) hält an den nahen Bahnhöfen Duisburg-Großenbaum und Duisburg-Rahm, die Strecke nach Düsseldorf wird für den Rhein-Ruhr-Express ausgebaut. Die Straßenbahnlinie 903 der DVG endet in Hüttenheim am Mannesmann Tor 2 und verbindet den Süden über die Duisburger Innenstadt bis nach Dinslaken; ergänzend erschließen mehrere Buslinien Huckingen, Mündelheim und Serm.
Für Familien gibt es vor Ort die Albert-Schweitzer-Grundschule in Huckingen, die Kinder aus Huckingen, Ungelsheim und Teilen von Hüttenheim aufnimmt, dazu eine Grundschule in Mündelheim; weiterführend liegt die Gesamtschule Duisburg-Süd an der Sechs-Seen-Platte. Für Naherholung sorgen die angrenzende Sechs-Seen-Platte in Wedau, der Angerbach und die Grünzüge an der Stadtgrenze zu Düsseldorf-Angermund, die Seen der Huckinger Mark sowie der Rheindeich mit den Rheinauen bei Mündelheim und Serm.
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