Kamp-Lintfort im Kreis Wesel zählt 38.217 Einwohner (Stand 31.12.2024) und liegt am linken Niederrhein – geprägt vom historischen Kloster Kamp und dem Strukturwandel nach dem Bergbau. Die Stadt trägt eine einzige Postleitzahl (47475) und reicht von der denkmalgeprägten Bergarbeitersiedlung Friedrich-Heinrich über zentrale Geschosswohnlagen bis zu ländlichen Einfamilienhaus-Quartieren. Wer hier verkaufen oder kaufen möchte, braucht einen Partner, der die einzelnen Lagen kennt – und wir sind in Kamp-Lintfort und Umgebung regelmäßig vor Ort.
Zentraler Ortsteil rund um Rathaus, Einzelhandel und Versorgung. Entlang der Hauptachse Moerser Straße mischt sich Geschosswohnungsbau mit angrenzenden Wohnstraßen. Fußläufige Infrastruktur und urbaner Charakter gegenüber den Aussenlagen.
Namensgebender Ortsteil, geprägt von der ehemaligen Zeche Friedrich Heinrich. Hier liegt die denkmalgeschützte Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich (rund 76 ha, Gartenstadt-Prinzip mit eineinhalbgeschossigen Ein- und Zweifamilienhäusern). Nahe dem Zechenpark auf dem früheren Landesgartenschau-Gelände.
Historischer Kern mit dem Kloster Kamp, 1123 gegründet und das erste Zisterzienserkloster auf deutschem Boden. Der barocke Terrassengarten ist Wahrzeichen und Ausflugsziel. Ruhige Wohnlage in Höhenlage, identitätsstiftend für die Stadt.
Amtliche Einwohnerzahl der Gesamtstadt: 38.217 (Stand 31.12.2024), IT.NRW / Statistikportal NRW (Fortschreibung auf Basis Zensus 2022). Amtliche Einwohnerzahlen der einzelnen Ortsteile mit klarem Stichtag lagen nicht belegt vor und werden daher nicht ausgewiesen.
Kamp-Lintfort am linken Niederrhein wird von zwei Polen geprägt: dem geistlich-historischen Kloster Kamp und dem Steinkohlebergbau. Das Kloster Kamp wurde 1123 gegründet und gilt als erstes Zisterzienserkloster auf deutschem Boden; sein barocker Terrassengarten ist bis heute Wahrzeichen und Ausflugsziel. Den städtebaulichen Charakter prägte ab 1912 die Zeche Friedrich Heinrich (erster Spatenstich bereits 1907), um die herum die Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich nach englischem Gartenstadt-Vorbild entstand – rund 76 ha mit durchgängig eineinhalbgeschossigen Ein- und Zweifamilienhäusern.
Mit der letzten Förderschicht am 21. Dezember 2012 endete der Bergbau, und ein intensiver Strukturwandel begann: 2014 bezog die Hochschule Rhein-Waal ihren Campus in Kamp-Lintfort, das Zechengelände wurde zum Zechenpark umgebaut, und vom 17. April bis 11. Oktober 2020 fand hier die Landesgartenschau auf dem ehemaligen Zechen- und Klostergartengelände statt. Heute reichen die Wohnlagen von der denkmalgeprägten Bergbausiedlung über zentrale Geschosswohnlagen bis zu ländlichen Einfamilienhaus- und Dorflagen.
| Lage | Häuser Ø €/m² | Wohnungen Ø €/m² |
|---|---|---|
| Häuser | 2.782 | – |
| Wohnungen | 2.322 |
Angebotspreise in €/m², Quelle immoportal.com (Stand 2026). Es handelt sich um durchschnittliche Inseratspreise aus Immobilienportalen, lagen-, zustands- und stichtagsabhängig. Angebotspreise sind keine Kaufpreise – sie geben nicht die tatsächlich erzielten Verkaufspreise wieder. Portalwerte streuen je nach Anbieter und Methodik deutlich; für eine belastbare Bewertung sind die amtlichen Bodenrichtwerte (BORIS NRW) und der Gutachterausschuss Kreis Wesel heranzuziehen.
| Amtlicher Bodenrichtwert (Beispielzonen) | Nutzung | Wert |
|---|---|---|
| Lintfort, Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich | Ein- und Zweifamilienhäuser | 160 €/m² |
| Lintfort, Zentrum (Moerser Straße) | Mehrfamilienhäuser | 225 €/m² |
Quelle: BORIS NRW (amtliche Bodenrichtwerte, Gutachterausschuss Kreis Wesel), Stichtag 01.01.2026, abgefragt am 17.07.2026. Mit denselben amtlichen Daten rechnet unsere kostenlose Online-Bewertung.
Mit dem Auto ist Kamp-Lintfort über die Bundesautobahnen A42 und A57 (E31) angebunden. Ein eigener Schienen-Personenverkehr besteht derzeit nicht: Die Reaktivierung der Niederrheinbahn (frühere Zechenbahn Moers–Kamp-Lintfort) mit der Linie RE44 'Fossa-Emscher-Express' war ursprünglich für Ende 2026 geplant, verzögert sich aber – ein fester Starttermin steht nicht mehr fest. Geplant sind die Haltepunkte Kamp-Lintfort Süd und Kamp-Lintfort Mitte. Im Busverkehr verbindet der Schnellbus SB30 (NIAG/VRR) den Duisburger Hauptbahnhof über Moers und Kamp-Lintfort bis Geldern.
Bei den weiterführenden Schulen gibt es das Georg-Forster-Gymnasium, die UNESCO-Gesamtschule und die Europaschule (städtische Sekundarschule) sowie mehrere Grundschulen. Für Naherholung sorgen der Klostergarten mit dem barocken Terrassengarten am Kloster Kamp, der Zechenpark auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände sowie das ländliche Umland Richtung Niersenbruch.
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